Zirkuslektionen und vieles mehr

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Ein Leben ohne Pferde – undenkbar. Pferde spielen seit über 30 Jahren eine große Rolle in meinem Leben. Schon als kleines Kind entdeckte ich meine Leidenschaft für sie. Zum Glück stieß ich damit bei meinen Eltern auf offene Ohren. Mein Vater ging mit mir reiten, gründete Vereine, engagierte sich für eine bessere Pferdehaltung und suchte nach Alternativen für pferdefreundlicheres Reiten. Krankheiten zwangen ihn zu Pausen in der praktischen Ausübung dieses Hobbys, aber dann beschäftigte er sich mit der Theorie und las viele Schriften der alten Reitmeister. Davon habe auch ich profitiert. Mein Interesse für diese Art des Reitens war geweckt. So stießen wir vor langer Zeit auf den heute so bezeichneten Papst der barocken Reiterei, Richard Hinrichs. Viele effektive Lehrstunden bei ihm haben meine Reiterei bis heute geprägt.

Während eines Urlaubs entdeckte ich eine weitere Leidenschaft von mir: Ein kleiner Wanderzirkus hatte es mir angetan, er gastierte an unserem Urlaubsort. Es entstand ein freundschaftliches Verhältnis und wir sahen viele Vorstellungen. Seitdem beschäftige ich mich intensiv mit zirzensischen Lektionen.

Schon früh in meiner Schulzeit antwortete ich auf die berühmte Frage, was ich einmal werden wolle, mit „Tierärztin“. Das Studium habe ich größtenteils mit dem Unterrichten von Reitern und Pferden finanziert. So kam es letztlich, dass meine Arbeit sich heute vorwiegend mit gesunden Tieren beschäftigt. Mein medizinisches Hintergrundwissen hilft mir aber auch jetzt in vielen Fällen weiter.

Ich gebe Kurse rund ums Pferd, sowohl Reitkurse als auch zu den Themen Bodenarbeit, Longieren und besonders gerne Zirkuslektionen. Dazu habe ich auch bereits einige Bücher geschrieben, das bekannteste ist „Meine Pferdeschule“. Wer mehr über die Reitweise erfahren möchte, kann gut in dem Buch meines Vaters Claus Penquitt „Die Freizeitreiter-Akademie“ nachlesen.

Die Didaktik dem Pferd gegenüber spielt für mich eine sehr wichtige Rolle. Ich arbeite mit positiver Verstärkung, also mit viel Lob und Belohnungen.

Irgendwann stand für mich fest: Spätestens wenn ich 40 bin, möchte ich mit meinen Tieren zusammen wohnen. Zum Glück habe ich es schon früher geschafft und wohne jetzt auf „Hof Hohenholz“, auf dem ich „Nathalie Penquitts Pferdeschule“ gründete. Dort konnte ich mein Hobby vollends zum Beruf machen und andererseits mein Hobby trotz Engagement im Beruf weiter ausüben. Für mich ist es das gelebte Motto: Träume nicht Dein Leben, lebe Deinen Traum.

Zur Internetseite von Nathalie Penquitt

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